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31. Januar. 2017

20 Minuten – Mit massgekocht zum Traumgewicht

Zum Zmorge Kaffee und Gipfeli, am Mittag schnell das Kantinengericht am Arbeitsplatz verdrücken und abends zu müde zum Kochen. So geht es vielen Arbeitstätigen, sie finden zu wenig Zeit, um sich frisch und ausgewogen zu ernähren.

Denn meist ist das schnelle Essen nicht das Gesündeste. Das möchten die drei Gründer von Massgekocht ändern. Sie sind jung, sportlich und interessiert am Thema gesunde Ernährung. Jeden Tag bieten Arbela Statovci, Ramona Romer und Chris Velkovski drei Menüs an. Fast Food – aber gesund.

Das richtige Mahl für Ihr Ziel

Statt Einheitsmengen zu verwenden, halten sie sich an ihren Namen Massgekocht: Wer abnehmen will, isst lose-it, um in Form zu bleiben, wählen Sie lean-it und für den grossen Hunger und Muskelaufbau gibt es gain-it. So beinhaltet lose-it bedeutend weniger Kohlenhydrate als gain-it.

Sprechen die Gründer über das Konzept, leuchten ihre Augen. In Massgekocht steckt Herzblut, Leidenschaft und eine grosse Portion Mut. Begonnen hat alles an der Hochschule für Wirtschaft in Zürich: Statovci und Romer erarbeiteten ein Marketingkonzept für ihr Kommunikationsstudium. Statovcis Liebe zur Gastronomie begann während ihrer Reisen, Romer dagegen ist die Sportbegeisterte. Sie lernte im Fitnessstudio den Personaltrainer und Ernährungsberater Velkovski kennen, der mit seinen Kenntnissen das Team vervollständigte.

Mit Crowdfunding zu einer gesunden Schweiz

Letzte Woche ist das Projekt angelaufen. Für eine Testphase von drei Monaten beliefert Massgekocht Unternehmen der Stadt Zürich wie das Atomix Fitness oder die HWZ mit seinen Menüs. Doch im Hinterkopf der drei schlummern noch einige Ideen. «Wir möchten nach der Probezeit unser Angebot ausbauen», sagt Statovci. Sie klären ab, ob Lieferungen per Velokurier möglich sind und haben dafür ein Crowdfunding gestartet. Auch ein Online-Coaching ist geplant, um die Kunden zum Thema gesunde Ernährung zu informieren und beraten.

Satt statt schlapp

Noch steckt die Idee in den Kinderschuhen. «Unsere Vision ist es, die Schweiz gesünder zu machen», meint Velkovski und strahlt dabei. Er ist für die Entwicklung der Menüs verantwortlich: Weissmehl, Weizen, Schweinefleisch, gesättigte Fette, Geschmacksverstärker oder zu viel Salz haben darin nichts verloren. Velkovski setzt auf Abwechslung, gesunde Fette und vor allem Frische. «Unsere Kunden sollten sich nach dem Essen wohl und satt statt müde und schlapp fühlen.»

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