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01. Januar. 2016

Die lieben Feiertage: Balance statt Selbstbestrafung

Es herrscht Festtagsstimmung: Apéro-Einladungen privater und geschäftlicher Natur flattern in die Mailbox. Da knabbert man an einem Keks, dort trinkt man einen Glühwein. Das Training lässt man aufgrund der Feierei auch gerne mal unter den Tisch fallen.

Das kann durchaus am Gewissen nagen. Insbesondere Menschen, die bewusst ihren Lebensstil und ihre Ernährung umstellen und eigentlich sehr diszipliniert sind, verdonnern sich zu zusätzlichen Cardio-Sessions und Fastentagen. Man redet sich ein, dass dies der Preis ist, den man für diese selbsternannte Undiszipliniertheit bezahlt.

Herausschauen tut dabei meist nur etwas: nämlich nichts. Man hat später vielleicht sogar noch mehr Speck auf den Rippen. Und schlechte Laune noch dazu. Warum? Weil man sich mit diesen “Notfallmassnahmen” selber bestraft. Der Sport, den man sonst gerne und freiwillig treibt, fühlt sich plötzlich an, als wäre man von der Mutter dazu verknurrt worden. Der Kopf schwirrt wegen des schwankenden Blutzuckerspiegels, was dann nächtens gerne mit ausserterminlichen Kühlschrankbesuchen quittiert wird. Dies führt zu weiteren Disziplinierungsversuchen – eine Abwärtsspirale, die ungesund ist – für den Körper und die Motivation. Man bringt seinem Unterbewusstsein ungewollt bei, dass Sport des Teufels und gesunde Ernährung etwas Unerreichbares sei.

Es ist ein Marathon – kein Sprint

Es geht hier nicht darum, Ausreden für mehrwöchige Fress-Attacken und Sportpausen zu finden. Vielmehr will ich hier vermitteln, dass Genuss trotz Disziplin möglich ist, und man seine Ziele auch so – oder langfristig sogar besser – erreichen kann. Wie soll das gehen? Die Antwort ist so naheliegend wie langweilig: Balance. Statt sich das wohlgenährte Wochenende wieder wegzuhungern, kehrt man viel besser am nächsten Tag zu seinem gewohnten Sport- und Ernährungsplan zurück. So hält man seinen Insulinspiegel und die sportliche Motivation im Gleichgewicht, was auf lange Sicht gewinnbringender ist. Das braucht zwar eine gesunde Portion (Selbst-)Vertrauen – der Körper und die Seele werden es euch jedoch danken!

In diesem Sinne: Geniesst die Feiertage and keep on moving!

 

Cheers,
Arbela